Ich habe ein Kochbuch geschrieben. Und das mit 21 Jahren, naja genauer gesagt mit 19, aber das fühlt sich genauso surreal an!
Wie?Wo?Wann?Was? Für alle die das nicht mitbekommen haben, die mein breites Grinsen seit dem Dezember 2017 nicht jeden Tag gesehen habe, erkläre ich die Geschichte meines Kochbuches. Nach dem Abi war ich wie viele andere auch total unentschlossen, was soll ich jetzt nur machen, nur Absagen bei Unis und dann war da auch noch Instagram. Meine Mutter meinte dann irgendwann 'komm jetzt schick doch einfach mal eine Bewerbung an ein paar Verlage, mehr wie nein sagen können sie ja nicht. Oder du gestaltest Kalender mit deinen Bildern'. Ich blieb bei dem ersten Vorschlag und ließ die Idee Kalender mit meinen Bildern unkommentiert(haha). Gesagt getan, eine Woche später waren dann 5 Verlage angeschrieben und ich hatte mich schon seelisch auf noch weitere Absagen eingestellt. Doch, wie ihr wisst ist es ja doch anders gekommen und nach dem Besuch beim Knesebeck Verlag in München hatte ich die Zusage für mein erstes Kochbuch. Ich bin damals abends wieder mit dem Zug heimgefahren und hatte 5 verschiedene Kochbücher zum stöbern dabei und hab mir alle ganz gemütlich durchgelesen, bis mir aufgefallen ist dass das halbe Abteil mich dabei angestarrt hatte. Kam wohl nicht allzu oft vor, dass jemand sich zu jeder Seite ganz viele Notizen machte...
Die eigentliche Arbeit begann aber dann erst daheim, ich erstellte den Aufbau, was will ich erreichen, was für Rezepte können rein, wie schaffe ich das alles innerhalb eines halben Jahres, und und und...Mein eigentlicher Plan war es, etwas ausgefalleneres zu kreieren nicht nur die 0815 Rezepte zu kochen. Erst nachdem ich alles zu meinem Verlag geschickt hatte und das fertige Exemplar bei mir Hause war, fiel mir auf 'Du hast wirklich etwas anderes erschaffen, mit glutenfreien Mehlen experimentiert und endlich auch mal hässliches Gemüse für ein Kochbuch abgelichtet'. Ich suche schon förmlich auf dem Markt oder beim Bauern nach diesem Imperfektem Obst und Gemüse, meine Karotten MÜSSEN mindestens zweibeinig sein ansonsten schmecken sie doch nicht! 
Jetzt aber zum wichtigsten, die Rezepte im Kochbuch! Also ALLE 108 Stück sind komplett vegan können aber natürlich mit Tierischen Produkten ergänzt und erweitert werden. Ansonsten sind auch viele glutenfreie sowie zuckerfreie dabei. Ich selbst habe nachdem ich das Skript für das Kochbuch abgegeben habe, meine Ernährung nochmal umgestellt und verzichte auf Zucker und Gluten komplett (mehr dazu hier). Was sie aber alle sind, ist einfach und unkompliziert und für jeden machbar! Wenn ich Kochbücher durchlese, höre ich spätestens bei der 8. noch nie gehörten Zutat auf und mische einfach drauflos. 
Das Inhaltsverzeichnis ist auch nicht eingeteilt in die typischen und strikten Kapitel: morgens, mittags, abends und snacks, sondern mit dem Hintergedanken es ist vollkommnen in Ordnung etwas süßes und gebackenes zum Frühstück und was leichtes zum Abendessen zu essen oder auch anderes herum, manchmal brauche ich zuerst was herzhaftes zum Frühstück und dann aber noch ein kleines Dessert oder Bananeneiscreme! Frei wählbar für jedermann.
Um euch jetzt aber nicht zu lange auf die Folter zu spannen folgen jetzt noch ein paar Einblicke  und mein absolutes Lieblingsrezept!
Wer mein Kochbuch 'Lenaliciously-bunte Powerküche' noch nicht im Bücherregal daheim stehen hat, der kann es einfach in jedem Buchladen oder natürlich im Internet finden! Über Rezensionen und Bilder freue ich mich ganz besonders. 
xx Lena

'Magnum Eiscreme'

Schokoladen Muffins mit Hafer Cookie Topping

die berühmten kleinen und krummen Karotten mit Quinoa-Karotten Waffeln umso besser!

Linsen Tomaten Soße mit Zoodles

Kurkuma-Mango Smoothie

Cashew-Kokos Popsicles

Karottenpizza
Zutaten (1 große oder 2 kleine Pizzen)
Für den Karottenteig:
220 g Karotten / 20 g Kichererbsen, in kaltem Wasser eingeweicht / 60 g gekochter Buchweizen / 2 TL gemahlene Chiasamen / 4 TL Wasser / 45 g Buchweizenmehl / 2 TL Salz / 2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer / 1 TL Kurkumapulver / 1 TL Zimtpulver.
Für den Belag:
65 g pürierte Tomaten / 2 mittelgroße Karotten / 2 reife Avocados / 50 g frischer Feldsalat / 3 EL Radieschensprossen / 2 TL grob gehackte Mandelkerne / 1 TL Salz / 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.
Zubereitung Karottenteig
Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Karotten schälen, in Würfel schneiden und in einen Hochleistungs-mixer füllen. Die Kichererbsen abgießen und zugeben. Den gekochten Buchweizen, die gemahlenen Chiasamen und das Wasser zugeben und alles zu einem Brei pürieren. Dann das Buchweizenmehl untermixen. Den Teig mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Kurkumapulver und Zimtpulver würzen und nochmals gut durchmixen. Den Karottenteig auf das vorberei¬tete Backblech geben und gleichmäßig dünn verstreichen.
Zubereitung Belag
Die pürierten Tomaten auf dem Karottenteig verteilen. Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben und die Karottenpizza auf der mittle¬ren Schiene 25–30 Minuten goldbraun backen.
Währenddessen die Karotten schälen und längs in dünne Streifen schneiden. Die Avocados halbieren, den Stein entfernen und schälen. Das Avocadofruchtfleisch in dünne Spalten schneiden.
Die Karottenpizza aus dem Backofen nehmen und mit Karottenstreifen, Avocadospalten, frischen Feldsalatblättern und frischen Radieschenspros¬sen belegen. Dann mit gehackten Mandelkernen bestreuen und je nach Bedarf mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
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